Partnerschule der deutschen Traditional Taekwon-Do Centers

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Warum ist traditionelles Taekwon-Do wertvoll !

 

Eltern insbesondere Fragen sich oft, lohnt sich das überhaupt ? Was ist, wenn mein Kind keine Lust mehr hat oder nicht mitkommt. Ich könnte mir jetzt viel Mühe machen um diese Frage zu beantworten, am Ende klingt es dennoch wie eine abgedroschene Mitgliederwerbung. Ich möchte ihnen das ersparen. Lesen sie stattdessen die folgende Parabel und entscheiden sie dann ob unser Sport einen Wert für sie haben kann.

 

 

Parabel der jungen Bäume

 

 

Vor vielen Jahren gab es eine spezielle Baumschule. Jeden Herbst bestellte der Förster neue, junge Bäume, deren junge Pflänzchen dann im kommenden Frühling die Erde durchbrachen und gen Himmel wuchsen. Ein Kampf war es für die Pflanzen bis dahin schon, doch im Moment als sie den Himmel erblickten hatte sich dieser wahrlich gelohnt. Das Licht, die frische Luft, was für eine tolle Zukunft erwartete sie.

Sie wuchsen schnell heran und waren im Boden der Baumschule gut genährt und umsorgt. Dort zählten sie, zu unterschiedlichsten Zeiten gepflanzt, meist nur wenige Jahre bis die meisten die Schule schon wieder verlassen mussten. Für die Jüngsten konnte die Zeit bis zum erwachsen werden natürlich nicht schnell genug vergehen, vier , fünf , sechs Jahre, höher und höher wachsen um endlich über die Sträucher hinweg sehen zu können.

Immer dann, wenn der Pflanzer meinte sie wären nun so weit , handelte er nach einem Grundsatz der seine Bäume so widerstandsfähig und aufrecht werden lies. Er benötigte ja stabile, starke Bäume, die lange Leben würden und kräftig sein sollten und somit die ganze Pracht ihrer Erscheinung entwickeln würden . Alle anderen Bäume sollten sich an dem Wesen seiner Bäume und ihrer gesamten Art erfreuen können und die Bäume sollten ihre allerbeste Leistung und Lebenskraft erzeugen können. So pflanzte er sie um, wenn sie soweit waren.

Er pflanzte sie an eine Stelle wo ihnen Wind und Wetter heftig in die Äste fuhr. Er dachte nicht so einfältig wie seine Kollegen, die ihre jungen Bäume zu sehr verhätschelten und tätschelten und sogar in Kunsterden mit viel Dünger verwöhnten.Nein, er stellte sie in festere, kargere Erde. Dabei war ihm wichtig sie enger aneinander zu stellen und da die Erde karg war, sorgte er immer zum richtigen Zeitpunkt für die ausreichende Menge an Nahrung die sie zum Wachstum brauchten.

Er stellte sie an einen kalten Ort, aber schützte und wärmte sie zur rechten Zeit in einem wohligen Verschlag aus Holz. Darauf achtete er sehr genau. 


Ständig wackelte und zog er an ihnen, mal sanft und mal heftiger, aber immer in die richtige Richtung. Spärlich und rar aber zum großen Erstaunen sprach er mit ihnen und lobte sie dabei, gerade wenn sie nach einer Weile wieder ein Stück gewachsen waren. Auf wundersame Weise schien das sparsame Loben gegenüber den Gesängen seiner Kollegen viel wirkungsvoller zu sein.

So vergingen einige Jahre und so machte er es mit allen Bäumen die er in seiner Baumschule hatte, immer wohl wissend das sie einmal gehen würden. Einige Bäume verließen die Baumschule früher, andere später, ganz wenige stehen noch heute dort an den Eingängen an denen alle neuen, jungen Bäume vorbei müssen und dabei ganz schön ins staunen geraten. 


Wenn wir genau hinschauen können wir all die Bäume die einmal in dieser Baumschule gewachsen sind gut erkennen. Ganz unabhängig davon, wie viele Tage Wochen oder Monate sie dort in Wind und Wetter standen.

 

Jeder für sich hebt sich schon ab von den Bäumen die nicht auf diese Art reiften, die zu sehr verhätschelt und getätschelt wurden und die nie erfuhren wie man seinen Platz zwischen den anderen Bäumen finden kann. Sie selbst erkennen heute schnell wo die Erde faul ist und sie meiden die Art Bäume die sich mit den falschen Mitteln düngen.


Sie versuchen weiterhin immer noch höher zu wachsen und die Älteren unter ihnen wirken immer noch stark und gesund. Ihr Stamm ist oft stabiler als der von Bäumen an denen man nie zerrte. Ihre Wurzeln greifen fester den Boden als die der Bäume an denen man nie zog.

Auch ihre Blätter glänzen intensiver, vielleicht weil sie sich während ihrer Formung so sehr mit sich selbst beschäftigen mussten.


Eines fällt ganz besonders auf.

Insbesondere wenn einer dieser Bäume ganz alleine und verlassen in der Fremde steht. An solchen Orten, da wo der Wind sehr kalt bläst und der Boden besonders karg ist, dort schaffen es gerade die Bäume unter den widrigen Umständen zu bestehen, die in ihren jungen Jahren gelernt haben was es heißt sich selbst und seine Fähigkeiten zu kennen und nutzen zu können und das sie allen Herausforderungen mit aufrechtem Gang entgegen treten können und sie niemals aufgeben dürfen.

Diese Bäume fallen Aussenstehenden nicht immer gleich auf, aber sie selbst wissen ganz genau, welche Bedeutung es für ihr ganzes Leben hatte einmal in der besonderen Baumschule dieses Pflanzers gestanden zu haben.

 

Oliver Lehmann 20.12.2010

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