Partnerschule der deutschen Traditional Taekwon-Do Centers

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Rechtschaffenheit im trad. Taekwon-Do

 

Allgemein

Der Begriff der „Ehrbarkeit“ ist ein wichtiger Teil der Etikette, man spricht auch vom „ehrbaren Wesen“, und dem „ehrbaren Meister und Gesellen“.

Innerhalb der traditionellen Organisationen insbesonders der Handwerkszunften im Mittelalter wird alles, was zur offiziellen Ausstattung gehört, weitgehend mit dem Titel „ehrbar“ bedacht.

Ursprung: Um sich gegen Ende des 19. Jahrhunderts unter den vielen Vagabunden und Gaunern als ehrliche Wandergesellen zu erkennen zu geben, trugen diese die Krawatte als Zeichen der Rechtschaffenheit. Das große Bedürfnis, sich als „ehrbar“ oder „rechtschaffen“ darzustellen, entstammt der Notwendigkeit für den Handwerker, in der Öffentlichkeit als „ehrbar“ wahrgenommen zu werden. Zum einen ist es bei der Arbeit oft notwendig, in den persönlichen Bereich des Kunden einzudringen, und dieser muss dazu dem Handwerker ein Mindestmaß an Vertrauen entgegen bringen können. Es bedarf eines Vertrauensverhältnisses das sobald und schneller hergestellt werden kann, wenn das  Erscheinungsbild des Fremden unmittelbar ehrbar (rechtschaffen) wirkt.

 

im Taekwon-Do

Dieb oder Polizist, Gewalttäter oder Gewaltloser, Intrigant oder Integerer. Eine Vielzahl an Faktoren eines im Sinne eines gesellschaftlich harmonischen oder auch disharmonischen Zusammenlebens bestimmen unser Leben und unsere Bezüge zu anderen Menschen. Insbesondere Fremdes und Unbekanntes bewirkt in uns mit voranschreitender Erfahrung immer größere Skepsis bishin zur Bevorurteilung.

Ein Taekwon-Do Schüler hat den Auftrag unsere Kampfkunst nach Außen hin vor diesen Denkmustern zu schützen. Er tritt ehrbar auf. Er verhält sich gerecht, intrigiert in Ungerechtigkeiten und beweist Mut darin dies zu tun. Meister des Taekwon-Do zu sein bedeutet einen kleinen Teil dazu beizutragen um schlechtes, verleumderisches und hetzerisches Denken, aber auch unfaire, bedrohende bishin zu gewaltbereiten Handlungsweisen zu verhindern. Der Aussenstehende muß von Beginn an erkennen das die Welt des traditionellen Taekwon-Do eine ganz eigene, sicherlich auch mit menschlichen Fehlern behaftete, aber im weitestgehenden Sinne geborgenere Welt ist. Der jeweilige Meister hat für Gerechtigkeit und Ehrbarkeit zu sorgen. Damit verändert sich die  Charakteristik aller Schüler des Taekwon-Do, zu mehr rechtschaffendem Denken. Dies kann nur dem Gemeinwohl aller dienlich sein

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