Hier findet ihr interessante Presseberichte von uns und zum Thema Taekwon-Do
Neu eröffnete Sportschule für traditionelles Taekwon-Do
KRIFTEL (red) - Das traditionelle Taekwon-Do Center Main-Taunus besteht nun schon zehn Jahre und eröffnete zunächst 1999 seine Pforten in Kelkheim am Taunus, wo es seine Aufbauarbeit für diese altertümliche, koreanische Kampfkunst im Main-Taunus Kreis startete.
Ständig wachsende Mitgliederzahlen bestätigten die Güte der Arbeit und so kam es im September 2008 zur Entscheidung, die Ausbildungsstätte in das zentraler gelegene Kriftel zu verlegen und mit der Chance, in Zukunft in einer der exklusivsten Kampfkunstschulen des Kreises unterrichten und lernen zu können, wurde schließlich am 5. März 2009 auf dem Krifteler Marktgelände ein weiterer Meilenstein für diese Sportart im direkten Umfeld gelegt.
Die Schulleitung des Taekwon-Do Center wird präsentiert durch Oliver Lehmann, Meister und Träger des 4. DAN. Er ist 38 Jahre alt, verheiratet und seine beiden Söhne trainieren selbst mit in der Schule. 22 Jahre Erfahrung im Taekwon-Do und seine seit 1994 begonnene Lehrtätigkeit kennzeichnet sich aus durch sauberste Technik, Geschwindigkeit und Kombinationsvielfalt, die er selbst von seinen Großmeistern, unter ihnen niemand geringerer als Systemgroßmeister Kwon, Jae-Hwa 7.DAN (73 Jahre, Portland/Oregon) selbst und seinem direkten Lehrer Uwe Zimmermann 5. DAN (50 Jahre, Frankfurt), lernte.
Gerade am vergangenen Wochenende bewiesen die Kinder des Taekwon-Do Center Main-Taunus wieder einmal, dass sie eine der besten Ausbildungen im Kampfkunstbereich, die es im Main-Taunus Kreis derzeit gibt, erhalten. Während des diesjährigen Kindersommercamps in Weilburg an der Lahn wurden gleich 20 Kinder der insgesamt 40 angereisten Krifteler Schüler auf ihr Erlerntes hin geprüft, und sie haben alle mit Auszeichnung bestanden.
Das Kindersommercamp, das wie jedes Jahr in Weilburg stattfindet, ist eines der größten Kampfkunstevents für Kinder in unserer Gegend und ist ein Paket von Veranstaltungen. Während der drei Tage von Freitag bis Sonntag wurden diesmal eine Nachtwanderung, die Gürtelprüfungen, allgemeine Wanderungen, ein Ritterturnier mit echten Rittern und viele Kinderspiele durchgeführt. Zwischendurch wurden immerwieder Trainingseinheiten gelegt, die für ausreichend Bewegung sorgten. Kurzum, für die meist circa 130 Kinder und 20 Betreuer ist diese Veranstaltung immerwieder ein Taekwon-Do Highlight.
Das erste Feedback eines der Kids nach der Rückfahrt am Sonntagabend war aussagekräftig: "Ich bin total platt, aber es war spitze..."
Jetzt haben die Kinder erstmal eine Woche wieder die Möglichkeit, sich zu erholen, wobei mit Sicherheit am Montag schon viele wieder im Dojang (Übungsraum) stehen werden. Diese Erholung endet aber schon am 27. Juni mit einem weiteren Highlight vor den Sommerferien. Bei der diesjährigen Trimmiade im MTZ, einer Veranstaltung des Einkaufscentermanagement für Sportgruppen im Main-Taunus Kreis, zeigen sie wieder ihr Können, täglich nachmittags auf der Bühne am Brunnen.
Anmerkung: Wer die ortsansässige Schule in Kriftel kennenlernen möchte, kann entweder selbst täglich ab 16.45 Uhr vorbeischauen oder auch auf der Krifteler Gewerbeschau "Kriftel aktiv" am 27. September an den Stand in der Schwarzbachhalle kommen und von den Meistern der Schule direkte Informationen erhalten.
Infos unter www.mtk-taekwondo.de

Großmeistertitel für Oliver Lehmann
Taekwon-Do Center Kriftel
Vom 25.09.2009
KRIFTEL (red) - Am Donnerstag, 9. September, machte sich Oliver Lehmann Schulleiter des Taekwon-Do Center Main-Taunus auf, um vom Frankfurter Flughafen aus mit zwei weiteren Kollegen aus Frankfurt und Weilburg an der Lahn ins weit entfernte Portland im US Bundesstaat Oregon zu reisen. Dort würden sie einen der letzten großen Systembegründer altertümlicher Kampf und Selbstverteidigungskünste, den Taekwon-Do Großmeister Kwon, Jae-Hwa (73) selbst besuchen, um in seinem Unterricht weiteres Wissen zu erhalten und um eine Prüfung zum nächst höheren Meistergrad an höchster Stelle durchführen zu können.
Es war einer der beeindruckensten Momente, in einer Art Kathedrale des Taekwon-Do Unterricht erhalten zu dürfen, so Meister Oliver Lehmann. Sie trafen dort auf ein ganzes Taekwon-Do Leben, welches sich nicht nur in der faszinierenden Präsenz von Großmeister Kwon äußerte, sondern vielmehr in den einer Schatzhöhle gleich erscheinenden Räumlichkeiten wiederspiegelte. Sie waren angefüllt mit aus aller Welt stammenden Auszeichnungen, Pokalen, Medaillen und Präsenten aller Art. Hier lernen zu dürfen, so der Krifteler Schulleiter, ließ einem in jeder Sekunde ein Prickeln über den Rücken laufen, das ungemein motovierte und einen zu Höchstleistungen trieb, um diesem Ort und dem Systembegründer Kwon auch nur ein wenig gerecht werden zu können.
Nach zwei langen Unterrichtstagen - und wer ein wenig Ahnung vom traditionellen Taekwon-Do hat, weiß was das bedeutet, vor allem harte Arbeit und viel Schweiß - kam es am Sonntag, 13. September, zum Höhepunkt des Besuches in einer der schönsten Städte Nordamerikas, zur Prüfung zum Großmeister des traditionellen Taekwon-Do.
Immer wieder schweißtreibende Bewegungsabläufe schnell verstehen und zeigen können, Beintechnik und Handtechniklehre in pfeilschnellen Kombinationen, konditionelles Durchhaltevermögen auf hohem Konzentrationsniveau, freie Selbstverteigungsübungen und schließlich äußerst anspruchsvolle Bruchtests, die die Kraft der Schläge und Tritte bewiesen, die der Großmeisteraspirant zeigen musste, führten nach knapp zwei Stunden schließlich zum Erfolg. Oliver Lehmann wurde als einer von sehr wenigen Menschen in ganz Deutschland Großmeister im traditionellen Taekwon-Do nach Kwon, Jae-Hwa.
Vom Meister zum Großmeister in zwei Stunden? Das wäre hier aber zu sehr vereinfacht dargestellt. Ein wahrer Großmeister beweist sich zunächst in einer mindestens 20 jährigen Kampfkunstarbeit. Dieser Wert ist leider nur noch in den ursprünglichen Kampf und Selbstverteidigungskünsten zu finden, so der frisch gebackene 5. DAN (Rangbezeichnung eines Großmeisters). In vielen, mehr dem Sport zugewandten Kampfsportarten, ist der Weg zum Meister oft einfacher und es gibt schon Schwarzgürtel für Kinder, das wäre aber nichts für unser wertebehaftetes System, sagt Lehmann. Wo Etikette, Disziplin, Durchhaltevermögen, Rechtschaffenheit und Respekt als Grundlage zu einem der höchsten Titel in den Kampfkünsten dienen soll, muß man lange Zeit reifen und verstehen lernen, neu überdenken, was man vormals als richtig ansah und sich eine lange, lange Zeit auch im Sinne des asiatischen Zen charakterlich ausbilden, dann ist man auch ein wirklicher Großmeister und ein Vorbild für seine Schüler und nicht nur eine Ansammlung von 11 Buchstaben. In einer Welt, in der alle nach leichter und einfacher streben, vergisst man schnell, dass eigentlich nur zum Erfolg führen kann, was lange wächst und kontinuierlich aufgebaut wird, sprich Durchhaltevermögen verlangt. Unsere Kampfkunst lehrt schon Kinder, konzentriert an sich zu arbeiten und vor allem niemals das aufzugeben, was man sich vorgenommen hat. Das ist eine der wichtigsten Grundregeln, um im Leben erfolgreich Ziele erreichen zu können. Jeder kennt den Spruch, der Weg ist das Ziel, Taekwon-Do ist ein starker Weg, der viele andere Wege leichter gehen lässt.
Ab sofort wird in den Räumlichkeiten der Krifteler Taekwon-Do Schule nicht mehr Kyosanim gerufen wenn Großmeister Lehmann zum Training aufruft, nein, jetzt hallt die Antwort Sabum-Nim bis hinaus auf das Krifteler Marktgelände, auf dem die Schule angesiedelt ist, denn auch seine Schüler sind um ein vielfaches stolzer auf ihren Lehrer, schließlich lernen sie nun bei einem der erfahrensten Kampfkunstlehrer im Main-Taunus Kreis, einem echten Großmeister.
Excellent ausgeübter Kampfsport stärkt unseren Körper, unsere Konzentrationsfähigkeit und unser Durchhaltevermögen
